Kleinere Schritte - warum ich eingeschränkt aktiv bin

Ich brauchte einige Zeit, um die Handicaps zu akzeptieren. Im Jahr 2003 wurde bei mir Neuroborreliose diagnostiziert. Im Vorfeld hatte ich dreimal Zeckenstiche mit sichtbaren Wanderröten gehabt (mit Hunden und Katzen am Waldrand wohnend). Bei späteren Röntgen- und MRT-Aufnahmen wurden zusätzlich multiple Enostosen in meinen Knochen gefunden. Beschwerden hatte ich schon seit einem längeren Zeitraum; und es blieb und bleibt mir nichts anderes übrig, als mich mit der körperlichen Schmerzsituation, die medikamentös nicht behandelbar ist, zu arrangieren. Konkret bedeutet das für mich, dass ich nur noch eingeschränkt einsatzfähig bin. Ich kann mittlerweile damit umgehen und richte mein Leben entsprechend aus. Da ich bewusst auf meinen Körper achte, habe ich alle meine Aktivitäten deutlich reduziert. Aus diesem Grund habe ich auch im Jahr 2015 die Gesundheitspraxis geschlossen. Auch stundenlanges Schreiben, früher ein selbstverständlicher Teil meines Lebens, funktioniert heute nicht mehr. Das heißt aber nicht, dass ich gar nicht mehr schreibe (ich wäre sonst unglücklich und wer will das schon sein?). Ich mache es halt nur in kleineren Portionen ...

Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, das, was ich selber gelernt habe, an andere Menschen weitergeben zu können. Konkret sind dies hauptsächlich Methoden der körperlichen, mentalen und geistigen Entspannung. Ich muss mich selbst immer wieder erden und mich achtsam im Hier und Jetzt verankern. Für diesen Zweck habe ich in Aus- und Fortbildungen diverse Techniken erlernt, die sehr effizient sind.