Aktivierung der Thymusdrüse

Die aktuelle weltweite Gesundheitskrise macht vielen Menschen Angst. Sie wird verstärkt durch die negativ geprägte Berichterstattung. Jeder Journalist weiß, dass schlechten Nachrichten mehr Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird als guten. Und ein großer Teil der Menschen im TV, beim Radio, in den Print- und digitalen Medien ist auf Aufmerksamkeit fixiert.  Als Folge werden wir täglich mit neuen, nicht immer hilfreichen Horrormeldungen konfrontiert. So kann sich die Angst automatisch vergrößern. Dies hat leider allzuoft schädliche Folgen für den Einzelnen. Andauernde Angst kann die Funktion unseres Immunsystems verringern. Und das in Zeiten, in denen sehr viele Menschen ein Schutzbedürfnis haben. Was können wir tun? Ein wichtiges Organ in Bezug auf ein gut funktionierendes Immunsystem ist die Thymusdrüse. Sie sitzt hinter dem Brustbein. Leider verringert sich die Funktion dieser Drüse im Laufe eines Menschenlebens, so dass wir mit zunehmendem Alter (etwa ab Anfang/Mitte dreißig) möglicherweise anfälliger für Erkrankungen werden. Wir können sie jedoch durch einfaches Klopfen aktivieren. Mehrmals am Tag eine Minute lang auf das Brustbein klopfen - so, dass es gut spürbar ist, aber nicht so heftig, dass es wehtut. wir können dies problemlos in unseren Alltag integrieren. Es macht nicht viel Aufwand, kann aber durchaus effektiv sein.     

Leben im Hier und Jetzt

Hast du schon einmal eine Katze beobachtet, wenn sie durch die Natur streift? Sie ist hellwach. Mit all ihren Sinnen ist sie in der Gegenwart. Sie registriert jede Bewegung, jedes Geräusch, jeden Geruch. Sie lebt jetzt, im Augenblick. Für die Katze ist das Leben ein andauernder Moment. Sie denkt nicht an den Schnee von gestern oder an den Regen von morgen. Für sie zählt nur das, was ist. Wenn eine Katze auf der Jagd ist, ist sie auf der Jagd. Wenn sie in der Sonne oder am Ofen liegt, genießt sie die Wärme, gibt sie sich ganz dem Wohlfühlerlebnis hin. Und der Mensch? Am Arbeitsplatz träumt er vom Urlaub, im Urlaub denkt er an die Arbeit. Am Abend denkt er an den Morgen, am Morgen hat er schon den Abend im Sinn. Durch unser zukunftsgerichtetes Denken leben wir viel zu oft in einer Art Trance, eingeschlossen in unsere eigene Gedankenwelt. Richtig wache Momente sind die, wenn wir uns der Natur, oder besser: dem Natürlichen, nahe fühlen. Wenn die Zeit plötzlich stillzustehen scheint und die Sekunde zur kleinen Ewigkeit wird. Es gehörte zur Lebensart der keltischen Druiden, den Moment zu schätzen. Sie waren sich ihres Daseins im Hier und Jetzt bewusst. Die "Eichenpriester" trainierten im Wald ihre Sinne, schärften über viele Jahre Augen, Ohren, Nase, Fingerspitzen und Gaumen und vor allen den sechsten Sinn, die außersinnliche Empfindungskraft. In diesem Sinne ist jede Katze ein Druide! Wenn du selbst den Wunsch verspürst, viel öfter als bisher im Hier und Jetzt zu sein, kannst du von der Katze lernen. Halte öfter einmal inne, schau dir deine Umgebung an, bis ins Detail, ohne zu analysieren. Konzentriere fich auf das, was deine Hände gerade berühren. Welche Düfte oder Gerüche dringen gerade an deine Nase? Welche Klänge empfängt dein Ohr? Kümmere dich in diesem Moment nicht um das, was gestern war oder morgen kommt. Sei dir einfach deiner Bewusstheit bewusst – wach, klar, aufmerksam. Richte dein Empfinden auf den Atemrhythmus. Lockere deine Muskeln, entspanne deine Bauchdecke. Du bist ein Bestandteil deiner Umgebung, ein Teil des Ganzen, das dich umgibt. Wenn du diese kleine Übung in deinen Alltag integrierst, wirst du lernen, sich wie eine Katze wohl zu fühlen. Du brauchst ja nicht gleich anfangen zu schnurren.